Fair Fashion
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Fair Fashion

Nachhaltigkeit. Ein Thema, das nicht nur zur Weihnachtszeit in unseren Köpfen verankert sein sollte. In den vergangenen Monaten und Jahren war eine deutliche Veränderung hin zu bewusstem, nachhaltigem Denk- und Kaufverhalten spürbar – Tendenz steigend. Auch in Sachen Fashion.
 
Nachhaltige Mode? Öko-Fashion? Diese Begriffe rufen bei vielen Menschen Bilder und Vorstellungen hervor, die längst nicht mehr der Realität entsprechen. Verbannen Sie diese Bilder aus Ihrem Kopf, denn ökologische Mode kann sehr wohl sehr trendy und chic sein. Die Bandbreite an fair, nachhaltig und tierversuchsfrei hergestellten Kosmetika, stylischen Kleidungsstücken sowie Accessoires ist exponentiell zur Nachfrage an solchen Produkten gestiegen. Fair Fashion kann nun mehr als nur mithalten. Das meinen auch die wohl wichtigsten Marken- und Trendbotschafterinnen unserer Zeit: Blogger.
 
Wie so ein Fair Fashion Outfit aussehen kann zeigen uns beispielsweise zwei der mit Abstand erfolgreichsten Bloggerinnen Österreichs Madeleine Alizadeh von www.dariadaria.com und Anna Laura Kummer von www.annalaurakummer.com.
 
Anna Laura Kummer behandelt auf ihren ausgesprochen beliebten Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram, Twitter, ihrem Blog und auf Youtube sehr vielfältige Themen. Reisen, Beauty, Fashion, Essen, veganer Lifestyle, um nur einige zu nennen. In einem vor kurzem veröffentlichten Foto zeigte die 20 jährige Burgenländerin ihren 109.000 Followern auf Instagram eine PETA zertifizierte, vegane Tasche des Labels Denise Roobol aus Rotterdam. Hochwertiges Design, edler Look, einfach schön – diese Tasche könnte genauso gut eine High-End-Designertasche sein. Nur eben fair und vegan hergestellt.

Tasche by Denise Roobol, PETA zertifiziert. Sonnenbrille by TOMS, einem Unternehmen mit hoher ökosozialer Verantwortung.

 

Die graue Tasche genießt einen höheren Bekanntheitsgrad. Sie ist ein Klassiker des Labels Stella McCartney und so wie alle anderen Produkte dieses Modehauses vegan hergestellt, da die Designerin selbst Umwelt- und Tierschützerin ist.
 
Fair produziert sind auch Anna Lauras Schuhe, die wie Converse aussehen, es aber nicht sind. Es handelt sich hierbei um einen Schuh der Marke Etheltic. Das Unternehmen hat 2004 den ersten fair und nachhaltig produzierten Fußball der Welt auf den Markt gebracht.
 
Was mit einem Fußball in einer Produktionshalle in Pakistan begann, entwickelte sich stetig weiter, sodass im Jahr 2010 der erste fair gehandelte Sneaker entstand. Umweltschonend hergestellt, mit Fairtrade-Gütesiegel, frei von Kinderarbeit und Ausbeutung.
Auch die Sonnenbrille von Toms, der Mantel von JAN`N JUNE sowie das T-Shirt der Marke Funktionsschnitt fallen unter die Kategorie Fair Fashion. Na, überzeugt?
 
Das Kaufverhalten verändert sich, das haben auch große Modehäuser erkannt und nehmen nach und nach immer mehr Fair Fashion in ihr Sortiment auf. Dem Konsumenten bzw. der Konsumentin ist es nicht mehr egal, wo das Kleidungsstück herkommt, wie es produziert wurde und wer oder was für das potentielle neue T-Shirt leiden musste. Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Ökologie, Menschenrechte bzw. Arbeitsstandards sowie Transparenz. Doch was bedeutet Fair Fashion/Green Fashion nun genau?
 
Als Fair Fashion werden Kleidungsstücke bezeichnet, die mit höchsten sozialen und ökologischen Standards produziert werden. Modefirmen, die diese Standards aufweisen, verfolgen überzeugende Strategien zur Verringerung der negativen Auswirkungen die durch Produktion und Konsum entstehen können. Es gibt verschiedenste Zertifizierungen, die anhand bestimmter Kriterien vergeben werden und Fair Fashion kennzeichnen. Durch Apps wie „Codecheck“ oder „Fair Fashion?“ können Barcodes gescannt und Produktinformationen rasch aufgerufen werden.
 
Übrigens: Bei dem Onlineshop von Bloggerin Anna Laura Kummer kann man seit Sommer 2016 fair in Deutschland produzierte Handyhüllen erwerben.

Fotos: Anna Laura Kummer

Text: Dorna Saadati, MA
         Communication Management & Public Relations

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